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Die nachfolgende Übersicht zeigt die nach Meinung vieler Experten und Fachorganisationen wichtigsten Handlungsfelder für die Gestaltung des demographischen Wandels von KMUs stichwortartig auf:


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simple but not easy

Wir alle wissen: Das beste Konzept ist nichts wert, wenn es nicht in die Praxis umgesetzt wird, wenn nicht die dazu passenden Maßnahmen ergriffen werden.
Wir wissen aber auch: Einfach "machen" ist gar nicht so einfach. Es gibt eine Reihe von Voraussetzungen für erfolgreiches Handeln.
Schnell tätig werden, wenn's irgendwo brennt - Sie kennen das. Für Not- und Katastrophenfälle gibt es entsprechende Schnellmaßnahmen... Allerdings ist dadurch, dass jemand einfach mit dem Feuerwehrschlauch d'raufgehalten hat, schon mancher (Wasser- statt Feuer-) Schaden entstanden.
Erfolgversprechende Maßnahmen dienen nicht nur dazu, kurzfristig Schäden zu beseitigen. Sie erfüllen auch den Zweck, vorausschauend vorzubeugen oder noch besser: die Situation positiv zu gestalten.
- Eine weitere Maßgabe: Die Maßnahmen sollten zugleich dringlich, umsetzbar und nachhaltig wirksam sein.
- Und da man niemals alles zugleich anpacken kann, gilt es den Ansatz zu finden - den Schlüssel oder den Hebel -, durch den mit geringsmöglichem Aufwand und Kosten die größte Wirkung in der gewünschten Richtung zu erzielen ist.
- Und schließlich: Sie müssen in den Gesamtzusammenhang passen.

Ein Beispiel zur Verdeutlichung der letzten Aussage: Die Einführung einer Rückenschulung im Betrieb als Einzelmaßnahme ist oftmals schon gescheitert (es kommen in der Regel nur die Fitness-Freaks, die eigentlich Bedürftigen fühlen sich nicht angesprochen). Wenn diese aber Bestandteil einer umfassenden Gesundheitsförderung ist, an dem die Mitarbeiter z. B. über Gesundheitszirkel beteiligt sind, werden auch solche Angebote erfahrungsgemäß eher angenommen. Und noch besser ist, wenn für die Mitarbeiter erkennbar wird, dass ihre Gesundheit ein Anliegen des gesamten Unternehmens, also auch sozusagen "Chefsache" ist (s. Unternehmenskultur).