Der 'kleine Unterschied' ...
oder "Pfählerr ßinnt ärlaupd"
Haben Sie oder Ihre Mitarbeiter/innen herausgefunden, was da los ist? …
Nach unserer Erfahrung kommt in aller Regel folgende Antwort: "Gleichung 5 ist falsch!". Nur äußerst selten sagt jemand: "4 Gleichungen sind richtig!" (siehe nachfolgende Statistik)
Was Menschen üblicherweise sehen
Wie erging es Ihnen damit? Und was sagt das aus?
Wenn wir jetzt nach der einzig richtigen Antwort suchen, bestätigt das vielleicht nur:
Dass wir meistens darauf gepolt sind, nach Dingen zu suchen, die falsch sind. Wie ein Deutschlehrer bei der Diktatkorrektur…
Nun gibt es gerade im Unternehmensbereich gute Gründe dafür, Fehler weitmöglichst zu vermeiden oder abzubauen. Six Sigma beispielsweise ist eine bewährte Methode des Qualitätsmanagements, mit dem ein Unternehmen den Geschäftsprozess weitestgehend störungs- und fehlerfrei gestalten kann (Maßstab unter anderem: Ausschussproduktion verhindern).
Und da wo es um grundlegende Sicherheits-, Gesundheits- und Umweltbelange geht – beispielsweise bei der großtechnischen Produktion chemischer Grundstoffe – kann die Devise nur lauten: O-Fehler!
In anderen Zusammenhängen, zum Beispiel bei Kommunikationsseminaren, kennen Sie vielleicht auch die Aussage (sinngemäß): "Pfählerr ßinnt ärlaupd".
Da wo es um Führung und Zusammenarbeit im Unternehmen geht, kann es ein Zeichen großer Stärke sein, Fehler zuzulassen. Es fördert die Bereitschaft, sich einzusetzen, und den Mut, ein Risiko einzugehen – etwas zu „unternehmen“...
Was stimmt denn nun? Vielleicht beides?!
Entscheiden Sie selbst, wann was für Sie richtig und passend ist.
Uns würde sehr interessieren, welche Erfahrungen Sie damit machen.
| Fehlerkultur = aus Fehlern lernen |
| “Fehlerkultur bedeutet vor allem einen offenen Umgang miteinander und das Eingeständnis, dass wo gearbeitet wird, auch Fehler gemacht werden. Eine optimale Fehlerkultur hilft also dabei, aus gemachten Fehlern zu lernen und selbige in Zukunft nicht zu wiederholen.“ (nach 'Kommunikation im Management' ) |