"typisch deutsch"?
... und ein bisschen chinesisch:
Klagen und Jammern - ist das wirklich typisch deutsch? Aber recht verbreitet ist es allemal in unserem Lande, nicht wahr? Auch und gerade in der Wirtschaft - und das manchmal auf sehr hohem Niveau ...
Unbestreitbar haben es kleine Unternehmen z. B. im Handwerksbereich besonders schwer sich zu behaupten: "Überleben ist eine Kunst". Sie leiden unter anderem unter einem verschärften Wettbewerb mit aus dem Ausland stammenden Billigangeboten oder Arbeitskräften. Und und und ... Viele leben von kurzfristigen Aufträgen sozusagen "von der Hand in den Mund". Da scheitert Zukunftsplanung oftmals bereits an dem eng begrenzten Zeithorizont derer, die da planen möchten.
Wir wollen das nicht schönreden. Positiv denken ist sicherlich eine sinnvolle Grundeinstellung, reicht aber nicht aus, um das wirtschaftliche Überleben von Unternehmen sicher zu stellen. Da gehört eine gehörige Portion Sachverstand, aber auch Mut dazu, sich den Entwicklungen und Herausforderungen zu stellen. Und wie schon früher und immer wieder neu ist dabei auch schöpferisches Unternehmertum im Sinne des österreichischen Wirtschaftswissenschaftlers J. Schumpeter gefragt. Allerdings heute mehr denn je mit den Mitarbeitern ...
Megatrends in der Welt-Wirtschaft
Wie wäre es denn, wenn Sie einmal nüchtern Bestand aufnehmen, mit welchen übergreifenden Entwicklungen - sog. Megatrends - Ihr Unternehmen es in der nächsten Zeit zu tun hat? Der demographische Wandel ist ein wichtiger Megatrend, aber eben nicht der einzige. Einige andere sind in der obigen Grafik stichwortartig aufgelistet - Ihnen fallen vielleicht andere wichtige ein. Sie könnten beispielsweise 5 dieser Größen herausnehmen und miteinander besprechen, in welchem Wirkungszusammenhang diese vermutlich stehen: Einige bestärken sich, andere heben sich tendenziell auf (z. B. Arbeitskräftemangel und technischer Fortschritt / Rationalisierung). Vielleicht nutzen Sie dazu auch das Hilfsmittel eines Papiercomputers (nach Fr. Vester 1999).
Es geht in einer solchen Phase bestimmt nicht darum, wissenschaftlich zu klären, was nun ein für allemal richtig sei. Sie entwickeln auf diese Weise vielmehr ein gemeinsames Bild davon, wie die Sachlage ist und ... was für Ihr Unternehmen sinnvollerweise zu tun ist. Wir unterstützen Sie gern darin.
Chancen entdecken
"Ein bisschen chinesisch lernen", das heißt in diesem Zusamenhang auch, die Chancen, die sich aus solchen Entwicklungen für Ihr Unternehmen ergeben, zu entdecken und zu nutzen. Dabei gibt es häufig eben auch das Gute im Schlechten zu sehen: Steigende Energiepreise beispielsweise begünstigen den Einsatz energiesparender Fertigungsmethoden oder erhöhen den Bedarf an wirksamer Hausdämmung.
Sie haben Lust dazu, dem auch in einem Gedankenspiel mehr auf die Spur zu kommen, wo Ihre Zukunft liegen könnte? Dann "Gehen Sie weiter auf Los!" in Richtung Strategieentwicklung.